Ich liebe diese Folge. Gerade, wegen der fast 'artistischen' Dialoge. Dass sich Mac den Mantel kauft, kann ich sehr gut nachvollziehen. Er belächelt die Polizeiikone anfangs und ist dann sein Fan (sehr komisch die Fortsetzung in der Folge 'Bei Einbruch Mord' in Staffel 6). Es gibt viele sehr gute Folgen. Diese hätte ich aber wohl auch dazugezählt. Unvergessen, Columbo beim Meditieren. :-)
Vielen Dank, Columbologe! Das Problem liegt wohl an der oft zu wörtlichen Übersetzung der Originaltitel, " ein seltsames Gespann" wäre die passendere Übersetzung gewesen.
@Wanda Mit den "Bettgenossen" sind Columbo und Fortelli gemeint, die sich sinnbildlich Hand in Hand ein Bett teilen und zusammen auf derselben Seite des Gesetzes stehen und den Mörder bestrafen wollen - nur eben auf sehr unterschiedliche Art und Weise, deswegen sind es seltsame Bettgenossen.
Warum heisst diese Folge Strange bedfellows? Für mich ergibt der Titel einfach keinen Sinn. Kann mir jemand erklären, wer oder was mit den seltsamen Bettgenossen bzw. fremden Bettgesellen gemeint ist.
Ich finde, dass das Ende mit der Demenz der Mörderin eine ansonsten hervorragende Columbofolge mit einem Schlag ruiniert. Das ist sicherlich auch der Grund für die schlechten Bewertungen anderer Fans. Es beginnt mit einem grossartig ausgedachten und durchgeführten Mord, genau die richtige Kniffelaufgabe für unseren Inspektor, der dann auch in Hochform schnüffelt, bohrt und rumnervt und reichlich mit running gags unterhält. Der Plot ist ausserdem wieder in eine prächtige Milieuschilderung der Hollywoodschickeria eingebettet und mit Janet Leigh wird wohl einer der hochkarätigsten Gaststars der Serie aufgefahren, der wie auch der Rest des Casts vollkommen überzeugen kann.
Aber dann knallt auf einmal die Schlusspointe rein, dass die Mörderin alles vergessen hat, nachdem sie eben noch einen der genialsten Morde der Serie ersonnen hat. Das ist für mich einfach ärgerlich unglaubwürdig. Zudem werden wir ausserdem der triumphierenden Süffisanz des Inspektors beraubt, wenn er dem Mörder dann am Schluss die Beweise aufs Brot schmiert, was ja eigentlich auch zum Genuss jeder normalen Columbofolge gehört. Es ist natürlich schon klar, dass hier bewusst mit den Konventionen der Columbofilme gebrochen wurde, wie es dann nach der Neuauflage der Serie des Öfteren vorkam. Auch ist das Wiederansehen der Folge dadurch interessant, weil einem dann erst die Nuancen in Janet Leighs Spiel viel bewusster auffallen, die auf ihre Demenz hinweisen. Trotzdem, ich kann mich mit dem Ende einfach nicht anfreunden.
;-)
Gerry Winters kann gar nicht erschossen worden sein. Es ist deutlich zu sehen, dass es kein Einschussloch gab, als der Schuss in seinen Rücken abgefeuert wurde.