Ich habe einen Fehler entdeckt!
Als Columbo am Tatort erscheint, trägt er eine andere Krawatte, als in der Szene danach, man stellt aber fest, dass Columbo sofort vom Tatort zu dem anderen ort gefahren ist!
Eine sehr gelungene Episode!
Wow, eine sehr gute Episode. Die beste bis jetzt von der DVD Season 1. Der "Mord" ist sehr glaubhaft und der Täter ist nicht so eindimensional wie noch in der vorherigen Episode. Die schauspielerische Leistung von Columbo ist hier ebenfalls sehr gut, genau so wie die vom Täter. Lediglich der Mann von der verstorbenen Frau ist relativ "flach" dargestellt (er scheint ein emotionaler Mensch zu sein, wenn er so viel Angst hätte, seine Frau würde ihn betrügen aber nach ihrem Tod scheint er fast nicht berührt). Ich fänd es nur besser, wenn die Folge länger gewesen wäre (90 Minuten) um vielleicht einige Sachen noch etwas besser darzustellen. Aber im Endeffekt: Hut ab, Inspector Columbo!
Englischer Anteil:
Dies ist die erste Folge auf der DVD-Box in der englische Anteile drin sind. Dies sind hauptsächlich nicht unbedingt wichtige Szenen (für den Plot) aber durchaus amüsante (die meisten Stellen Columbo privat dar). Manchmal sind es ganze Szenen die im Originalton sind und manchmal nur ein/zwei Sätze. Da ich der englischen Sprache recht mächtig bin finde ich es nicht schlimm, aber teilweise nervig. Ungefähr 5 Minuten der Episode sind im Originalton, absolut gesehen nicht viel, trotzdem stört es etwas in dieser genialen Folge.
Punkte: 2/5
Mord: gut
Auflösung: sehr gut
Kojotenfaktor: 3/10
Zwar passte eigentlich vieles in dieser Episode, vom Mord bis zur grandiosen Aufklärung, doch verspüre ich insgesamt keinerlei Verlangen, diese Episode jemals wieder zu sehen.
Der Mörder scheint auf einem LSD-trip zu sein, beleidigt am Ende sogar wüst den Inspektor. Das hat wirklich nichts in dieser Serie zu suchen.
Das Motiv absolut unsympathisch, eine verzogene Bratze tötet aus Narzismus.
Im Verlaufe der Folge wird Roddy Mc Dowell zwar besser und besser, aber für einen bleibenden Eindruck (jenseits des Kuriositäten-Kabinetts) zu wenig.
Schade um die tolle Aufklärung mit einem der besten und witzigsten Tricks.
Wenn auch die Frage nach der Beweislast wie so oft auf der Strecke bleibt (aber daran hat man sich ja bereits gewöhnt).
Punkte: 4/5
Mord: sehr gut
Auflösung: gut
Kojotenfaktor: 1/10
Ein durch und durch unsympathischer Mörder, woran die Folge stark leidet.
Ich meine, jemanden zu töten, der seiner Ehefrau beiwohnt ist absolut verständlich, aber die eigenen Hunde (die man zu lieben vorgibt) kaltblütig an den Pranger zu liefern... das geht zu weit.
Guter Aufbau der Geschichte mit kontinuierlich neuen Indizien, gemütlichen Szenen (Hundetraining war einfach göttlich), überzeugender Columbo.
Eine insgesamt sehr gute Folge mit allem, was dazu gehört, die leider etwas unter dem Mörder leidet (der zu allem Übel am Ende noch den Inspektor töten will, womit er jedwede Sympathie verspielt).
Punkte: 3/5
Mord: sehr gut
Auflösung: gut
Kojotenfaktor: 5/10
William Shatner (post-Enterprise) leidet einfach unter seiner unsympathischen Ausstrahlung und seinen offenkundigen schauspielerischen Defiziten.
Nichts destotrotz eine formidable Folge.
Der Mord intelligent, die Aufklärung im Grunde ebenso, deutete sich leider schon frühzeitig an (die fünf Minuten-Uhr).
Was den Columbo gut macht ist die Chemie zwischen Columbo und dem Mörder. Von Anfang bis Ende ist das Verhältnis stimmig und kontinuierlich.
Am Ende kann sogar Shatner noch überzeugen.
Alles in allem, eine Folge, die nicht weh tut, aber auch nicht in Erinnerung bleibt.
Punkte: 4/5
Mord: sehr gut
Auflösung: gut
Kojotenfaktor: 6/10
Eine insgesamt richtig gute Folge. Gut und etwas anders. Im Gegensatz zum eher gemächlichen und berechenbaren Aufbau der Serie ist in dieser Folge eine "Miss Marple"-Stimmung vorhanden.
Spannung, dramatische Wendungen, Überraschungen.
Ist mal etwas anderes und weiß auch in diesem Punkte zu überzeugen.
Ich bin jedoch froh, daß es sich hierbei mehr oder minder um eine Ausnahme handelt.
Diese Machart ist einfach zu ordinär, nicht originell genug um Columbo auf Dauer gerecht zu werden. Die meisten Krimis (sei es Serie, sei es Film) bedienen sich dieser Herangehensweise.
Weiteres Defizit ist der Kompromiß zwischen Spannung und Charakterentwicklung.
Letztere kommt leider viel zu kurz.
Es ist ein hervorrangender Fall mit einem sehr überzeugenden Mörder.
Umso trauriger, daß diesem keinerlei Tiefe und Spielraum überlassen wird.
Das so geliebte Duell zwischen Inspektor und Duell mit allen Facetten (von Freundschaft bis Haß) bleibt auf der Strecke.
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Warum ich trotz aller Kritik 4/5 Punkten vergebe weiß ich am Ende gar nicht mehr so recht.
Es ist vermutlich unfair den anderen Folgen gegenüber, aber durch die Abwechslung und den tadellosen Fall inkl. überzeugendem Mörder halte ich an der Wertung fest.