Kann mich da dem Tobi anschließen. Find ich echt gut, vor allem die Szene, in der Columb so langsam vor Crawford herfährt ist genial! Aber insgesamt kommt in der Epiode sowiesoein Lacher nach dem anderen. "Ein Fisch, ein Fisch... der weiße Hai!" oder als der Türdienst für Columbo Gabriel's Wohnung öffnete: "Das hat aber lange gedauert" usw. einfach klasse!
P.S. Dass der Tackstock im Fahrstuhlschacht gefunden wurde, beweist, dass er mit dem Fahrstuhl vom Dach geschmissen wurde, da sonst der Tackstock nicht durchgefalln wäre!
Das besondere an dieser Folge ist, dass Columbo eigentlich mit dem Privatdetektiv Brimmer, der die Tat begangen hatte, zusammen arbeiten hätte sollen. Wenn Columbo aber neue Theorien entwickelte, die Brimmer nicht passten, versucht er den Verdacht in eine andere Richtung zu lenken.
Eigentlich sind ja diejenigen Columbos die besten, die den für Columbo so klassischen Gegensatz zwischen scheinbarer Naivität (Columbo) und ebenso scheinbarer arroganter Überlegenheit (Mörder) konstruieren, wie etwa in "Fade in to Murder" (dt. "Mord im Bistro") mit William Shatner oder "Columbo Goes to College" (dt. "Luzifers Schüler"). Dieser Columbo fällt für mich eher in die Sparte Sympathie mit dem Mörder, wie dies etwa bei "It's All in the Game" (dt. "Ein Toter in der Heizdecke") mit Faye Dunaway der Fall ist. Oder täusche ich mich? :)