Filmfehler: Columbo schaut mit der Fotografin die Negative an. Sie hält auch wirklich Negative in der Hand und meint, man müsste sie schon entwickeln, um etwas zu erkennen. Andererseits nimmt Columbo aber die Positive (das Foto wird sogar gross gezeigt) und findet den Mann darauf. Das ergibt so keinen Sinn :-)
Ich halte diese folge eher mittelmäßig gut.das Motiv ist etwas dürftig angelegt weil das sich \"sportsgegner\" gleich umbringen ist eher selten-ausser man hat einen verrückten fan wie beim eislaufen.sehenswert war die Überführung-hier kommt aber gleich das großer ABER. columbo hat in meinen augen nur den Mordversuch geklärt.alles andere wurde nicht bewiesen bzw. nachgewiesen. alle anderen anschuldigungen kann clayton bestreiten vor gericht.
Finde die Folge auch sehr interessant, allerdings, wenn ich keine Tomaten auf den Augen habe stimmt der genannte Fimfehler mit dem Notizbuch in dieser Folge nicht, dar Inspector Columbo sein Notizbuch an der Haustür von dem Mann, dem er es vorher gab zurück gegeben bekam...
hallo onkelfreytag, sie läuft zum brunnen weil sie nachsehen wollte ob wer dort gegraben hat,weil ja columbo ihr den freimaurerring unter die nase hielt.er selbst sagte es sowieso nach dem auffliegen .es war nur eine Idee und er wollte es versuchen ob und wie sie auf den ring reagiert. sie sah den ring und auch die initialen von ihr auf den sackerl wo er eingepackt war und musste zuerst annehmen das es der ring ihres Mannes war. dann lief sie zum brunnen um nachzusehen ob da wer gegraben hätte-
das wars dann.
Diese Folge ist Top. Am besten gefällt mir das Ende: der Inspektor und Sergeant Wilson ziehen einen Brief nach dem anderen aus ihren Taschen. Santini ist sprachlos...
Die Geschichte ist in sich schlüssig und wird nie langweilig.
Eine grossartige Geschichte! Ich liebe diese Folge aus der Dekade der Colum-bo-Ära über alles
Hier erinnert mich Columbo zeitweise an seinen Berufskollegen Guido Brunetti – andere Zeit, anderes Land, aber die Gesellschaft ist fast dieselbe! Die Ge-schichte ist quasi eine Parabel, dass eine dekadente Gesellschaft auch nur de-kadente Jugendliche hervorbringen kann. Sie sind es gewohnt ihre Probleme entweder mit Geld oder Gewalt zu lösen. Sowohl die Eltern als auch die Schule sind kläglich daran gescheitert diese Burschen zu erziehen. Das kapiert Colum-bo ziemlich schnell: Die Arroganz der Macht eben! Justins Vater ist erfolgrei-cher Anwalt, der sich mehrmals herausnimmt, Inspektor Columbo zu massre-geln, ihm buchstäblich sagen zu können, wie er seinen Job zu machen habe! Was für pädagogische Talente kann man von so einem Vater also erwarten!
Diese Burschen haben in ihrem jungen, hedonistischen Leben einfach von al-lem zuviel gehabt, vielleicht langweilen sie sich auch gerade deswegen, weil ihr Leben von den Eltern bereits klar vorbestimmt wurde. Sie sollen erfolgreiche Geschäftsmänner werden – koste es was es wolle! Bei soviel Zwängen und Mangel an Perspektiven sind schon manche auf dumme Gedanken gekommen (Prinz Charles ist ein besonders tragisches Vorbild).
Eine besonders süffisante Szene ist der Moment, wo Justin und Cooper über eine versteckte Wanze in Vaters Büro ein Gespräch verfolgen in dessen Verlauf sich dieser darüber auslässt, was er von seinem Sohn und dessen Freund hält. Dazu kann man nur sagen: Der Lauscher an der Wand, hört nur die eigene Schand!